Jeder Tee von Himali Cup stammt von einem unabhängigen Erzeuger in den Darjeeling-Bergen — Menschen, die ich beim Namen kenne, persönlich besuche und direkt bezahle. Keine Plantagen, keine Zwischenhändler. Das sind die Menschen hinter deiner Tasse.
Yankhu Tamang
Yankhu ist eine der lokalen unabhängigen Produzentinnen, mit denen wir direkt zusammenarbeiten. In einer Branche, die von großen Plantagen bestimmt wird, geht sie ihren eigenen Weg. Sie begann als Blatthändlerin und sammelte Ernten für große Plantagen, bis zu dem Tag, an dem ihre Arbeit achtlos zurückgewiesen wurde. Diese Zurückweisung entfachte ein Feuer in ihr und wurde zum Wendepunkt ihres Lebens. Mit der bedingungslosen Unterstützung ihrer Familie baute sie ihre eigene Fabrik von Grund auf.
Heute hat sie aus diesem Kampf ein Vermächtnis handwerklicher Kleinstchargen gemacht. Gemeinsam mit lokalen Bäuerinnen und Bauern kreiert sie außergewöhnliche Spezialitätentees, zu ihren eigenen Bedingungen. Ihre Arbeit verkörpert genau den Grund, warum ich damit angefangen habe: dafür zu sorgen, dass der Wert des Darjeeling-Tees bei den Menschen bleibt, die ihn herstellen, und damit faire Löhne ebenso zu bewahren wie unser gemeinsames Erbe.
Sonam
Für Sonam ist Tee nicht einfach ein Geschäft, sondern Lebensaufgabe und Identität. Als Enkel eines erfahrenen Pflanzers begann er seinen Weg als junger Praktikant, frisch von der Universität Delhi, und erforschte Teeklone.
Nachdem er ein Jahrzehnt in Nepal verbracht hatte, wo er sich intensiv für die Stärkung kleiner Bäuerinnen und Bauern einsetzte, drängte ihn sein Großvater zur Rückkehr nach Darjeeling. Er folgte dem Ruf, entschlossen, seine internationale Erfahrung für die kleinen lokalen Erzeuger einzusetzen, die im Schatten der Mega-Plantagen aus der Kolonialzeit ums Überleben kämpften. Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, eröffnete er 2025 seine eigene kleine Fabrik in der Nähe von Peshok. Weil die Bäuerinnen und Bauern vor Ort schlicht mit dem Überleben beschäftigt waren, pachtet und bewirtschaftet er 15 bis 20 Hektar kleiner Gärten selbst, um beste Blattqualität zu sichern.
Was ich am meisten bewundere, ist sein tiefer Respekt vor seiner Gemeinschaft und vor dem Handwerk. Er zahlt seinen Fabrikarbeiterinnen und -arbeitern sogar das Doppelte der üblichen Löhne in der Region. In unserem Gespräch sagte er mir, die Natur nutze uns, um ihre Botschaften weiterzutragen, und nannte mich eine „Botin“, die die wahre Geschichte Darjeelings mit euch hier in Berlin teilen soll. Wenn du seinen Tee trinkst, erlebst du jahrzehntelanges Erbe und eine tiefe, fast spirituelle Liebe zum Blatt.
Du kannst alles, was sie herstellen, jeden Samstag frisch aufgebrüht an unserem Stand am Boxhagener Platz probieren oder ihre Tees über den Shop mit nach Hause nehmen.